{"id":257,"date":"2019-09-05T19:50:00","date_gmt":"2019-09-05T17:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/dgpp.de\/de\/?page_id=257"},"modified":"2025-10-21T15:52:26","modified_gmt":"2025-10-21T13:52:26","slug":"die-dgpp","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/dgpp.de\/de\/die-dgpp\/","title":{"rendered":"\u00dcber die DGPP"},"content":{"rendered":"<p>Die &#8220;Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Phoniatrie und P\u00e4daudiologie e. V.&#8221; (DGPP) hat ihren Sitz in Erlangen und ist in das dortige Vereinsregister eingetragen. Ihr Ziel ist die F\u00f6rderung von Wissenschaft, Forschung und Lehre in der Phoniatrie und P\u00e4daudiologie (\u00a7 52 Abs. 2 Nr. 1 AO), sowie die F\u00f6rderung der Weiterbildung in der Phoniatrie und P\u00e4daudiologie (Sprach-, Stimm- und kindliche H\u00f6rst\u00f6rungen) und F\u00f6rderung der Fortbildung (\u00a7 52 Abs.2 Nr. 7 AO). Der Verein verfolgt ausschlie\u00dflich und unmittelbar gemeinn\u00fctzige Zwecke.<\/p>\n<h2>Satzung und Ordnungen<\/h2>\n<!--h2 id=\"downloadcat-2\">Satzung und Ordnung<\/h2--><div class=\"staff-member\"><img src=\"http:\/\/dgpp.de\/de\/wp-content\/plugins\/wp-downloadmanager\/images\/ext\/pdf.gif\" alt=\"\" title=\"\" style=\"vertical-align: middle;\" \/>&nbsp;&nbsp;<a href=\"https:\/\/dgpp.de\/de\/download\/3\/\">DGPP Satzung 2020<\/a><br>\r\nSatzung der DGPP, Stand 26.09.2020 - <em>77,3 KiB - 7.477 Aufrufe<\/em><\/div><div class=\"staff-member\"><img src=\"http:\/\/dgpp.de\/de\/wp-content\/plugins\/wp-downloadmanager\/images\/ext\/pdf.gif\" alt=\"\" title=\"\" style=\"vertical-align: middle;\" \/>&nbsp;&nbsp;<a href=\"https:\/\/dgpp.de\/de\/download\/4\/\">DGPP Beitragsordnung 2017-09-14<\/a><br>\r\nBeitragsordnung der DGPP, Stand 14.09.2017 - <em>30,5 KiB - 6.573 Aufrufe<\/em><\/div>\n<h2>Historie<\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dgpp.de\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/KittelMedalTransparent.png\" alt=\"\" class=\"imgright\" \/>Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Phoniatrie und P\u00e4daudiologie (DGPP) wurde 1983 als wissenschaftliche Vereinigung aller deutschsprachigen \u00c4rzte f\u00fcr Phoniatrie und P\u00e4daudiologie gegr\u00fcndet. Als Gr\u00fcndungspr\u00e4sident richtete Prof. Dr. med. Gerhard Kittel die ersten Tagungen aus.<\/p>\n<p>Die DGPP steht in der Tradition der &#8220;Arbeitsgemeinschaft deutschsprachiger Phoniater&#8221;, die sich 1966 in Salzburg konstituiert hatte. Unter Federf\u00fchrung von Prof. Dr. med. Friedrich Frank aus Wien trafen sich in der &#8220;Arbeitsgemeinschaft&#8221; Kollegen aus \u00d6sterreich, der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und der Schweiz und setzten sich vor allem mit berufspolitischen Fragen auseinander. Dieses Konzept traf aus politischen Gr\u00fcnden auf den Widerstand der DDR-Beh\u00f6rden, weil man der Bezeichnung &#8220;deutschsprachig&#8221; &#8220;gro\u00dfdeutsche&#8221; Ambitionen unterstellte. Wiederholte Vorst\u00f6\u00dfe des (Ost-)Berliner Fachvertreters Prof. Dr. med. J\u00fcrgen Wendler auf Beteiligung an der Arbeitsgemeinschaft blieben erfolglos. Im eigenen Land verfolgte das Ministerium f\u00fcr Gesundheitswesen die Entwicklung der Phoniatrie durchaus mit Interesse und unterst\u00fctzte sie auch. Bereits 1977 erfolgte die offizielle Anerkennung als Subspezialisierungsgebiet der HNO-Heilkunde mit einem eigenen, sp\u00e4ter mehrfach pr\u00e4zisierten Bildungsprogramm, das dann weitgehend dem von der UEP empfohlenen Truncus communis folgte. Bald nach der Gr\u00fcndung der Gesellschaft f\u00fcr ORL und zerv.-faz. Chir. der DDR (Folge des Mauerbaus 1961) wurde eine Arbeitsgemeinschaft Phoniatrie unter Leitung des Leipziger HNO-Ordinarius Fritz Moser gegr\u00fcndet, aus der 1974 eine Sektion Phoniatrie mit eigenen Statuten unter Vorsitz von J\u00fcrgen Wendler hervorging. Eine Mitarbeit der DDR-Phoniater in der DGPP war hingegen f\u00fcr die stets auf Abgrenzung bedachte Staatsmacht von vornherein v\u00f6llig indiskutabel. Nach \u00dcbernahme der wissenschaftlichen und berufspolitischen Zielsetzungen national durch die DGPP und europ\u00e4isch durch die UEP hat die &#8220;Arbeitsgemeinschaft deutschsprachiger Phoniater&#8221; 1999 offiziell ihre Aufl\u00f6sung beschlossen.<\/p>\n<p>Die Phoniatrie und P\u00e4daudiologie als medizinisch-wissenschaftliche Disziplin hat ihre Wurzeln in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Bis 1978 eine Subspezialisierung ohne eigenen Status, war Phoniatrie und P\u00e4daudiologie in der Bundesrepublik von 1978-1993 ein &#8220;Teilgebiet&#8221; innerhalb der HNO-Heilkunde. Als die Teilgebiete 1993 abgeschafft wurden, erhielt die Phoniatrie und P\u00e4daudiologie durch Beschluss des Deutschen \u00c4rztetages den Status als selbst\u00e4ndiges Gebiet. Sie ist damit das &#8220;j\u00fcngste&#8221; medizinische Fachgebiet in Deutschland. Die Facharztausbildung dauert wenigstens 5 Jahre. Es handelt sich um ein gemischtes chirurgisch-konservatives Fachgebiet, wobei aber die operative T\u00e4tigkeit nicht im Vordergrund der klinischen T\u00e4tigkeit steht.<\/p>\n<p>Die Aufgaben der Phoniatrie und P\u00e4daudiologie sind die Diagnostik, Therapie und Forschung in den Bereichen Stimmst\u00f6rungen, kindliche H\u00f6rst\u00f6rungen, Wahrnehmungsst\u00f6rungen, St\u00f6rungen der Sprech- und Sprachentwicklung, erworbenen Sprech- und Sprachst\u00f6rungen (z.B. Aphasien) und Schluckst\u00f6rungen. Gr\u00f6\u00dfte Bedeutung hat die interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit mit der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, der Kinderheilkunde, der Neurologie, der Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie, der Kieferorthop\u00e4die und anderen Fachdisziplinen. Au\u00dferdem besteht eine Kooperation mit der Psychologie, P\u00e4dagogik, Sonderp\u00e4dagogik und H\u00f6rger\u00e4teakustik.<\/p>\n<p>Enge Beziehungen bestehen auch zur Logop\u00e4die als Lehre der \u00dcbungsbehandlung von Erkrankungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme und des Schluckens. Deshalb sind vielen Abteilungen und Kliniken sog. Lehranstalten bzw. Schulen f\u00fcr Logop\u00e4die angeschlossen. Die Sch\u00fcler erhalten ihre theoretische und praktische Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit den Abteilungen und Kliniken f\u00fcr Phoniatrie und P\u00e4daudiologie. Zudem bestehen Verkn\u00fcpfungen zur Atem-, Sprech- und Stimmlehre (ASSL) bei der Behandlung von Atem-, Stimm-, Sprech-, Sprach-, H\u00f6r- und Schluckst\u00f6rungen sowie bei unterst\u00fctzter Kommunikation. (R.S., G.K., A.a.Z.-D., U.E., K.N., J.W., P.C.)<\/p>\n<p><!--img src=\"[blogurl]wp-content\/uploads\/2019\/09\/DGPP-Tagung_65.GebKittel.jpg\" alt=\"\" \/>\nTagung der DGPP in Erlangen anl\u00e4\u00dflich des 65. Geburtstags von Gerhard Kittel--><\/p>\n<h3>Die Anf\u00e4nge der DGPP<\/h3>\n<p>Eine Arbeit von F. Frank (Wien) \u00fcber die &#8220;Arbeitgemeinschaft deutschsprachiger Phoniater&#8221;, der Vorl\u00e4ufer-Vereinigung der DGPP, ist anbei im pdf-Format verf\u00fcgbar. &nbsp;<img src=\"http:\/\/dgpp.de\/de\/wp-content\/plugins\/wp-downloadmanager\/images\/ext\/pdf.gif\" alt=\"\" title=\"\" style=\"vertical-align: middle;\" \/>&nbsp;&nbsp;<a href=\"https:\/\/dgpp.de\/de\/download\/1\/\">Die Anf\u00e4nge der DGPP<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;(10,8 KiB, 9.505 Aufrufe)&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<h2>Mitglieder-Statistik (Stand 09.2022)<\/h2>\n<table class=\"dgpp_addr\">\n<tr>\n<th>Kategorie<\/th>\n<th>Anzahl<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Mitgliederzahl gesamt<\/td>\n<td>323<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Vollmitglieder<\/td>\n<td>247<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>davon Teilzeit-Besch\u00e4ftigte<\/td>\n<td>18<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Juniormitglieder<\/td>\n<td>36<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Ruhest\u00e4ndler<\/td>\n<td>29<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Ehrenmitglieder<\/td>\n<td>7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Korrespondierende Mitglieder<\/td>\n<td>4<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table class=\"dgpp_addr\">\n<tr>\n<th>Ehrenmitglieder<\/th>\n<th>Korrespondierende Mitglieder<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Prof. Dr. Friedrich R. Frank, Wien<\/td>\n<td>Prof. Dr. Dr. Ulrich Hoppe, Erlangen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Prof. Dr. Manfred Gross, Berlin \u2020<\/td>\n<td>Prof. Dr. Andrzej Obrebowski, Pozn\u00e1n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Dr. Agnes Hildmann, Bochum<\/td>\n<td>Prof. Dr. Harm Schutte, Groningen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Prof. Dr. Jen\u00f6 Hirschberg, Budapest \u2020<\/td>\n<td>Ass. Prof. Dr. Frantisek Sram, Prag<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Prof. Dr. Christiane Kiese-Himmel, G\u00f6ttingen<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Prof. Dr. Nasser Kotby, Kairo<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Prof. Dr. Hans von Leden, Los Angeles \u2020<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Prof. Dr. Antoni Pruszewicz, Pozn\u00e1n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Prof. Dr. med. Rainer Sch\u00f6nweiler, L\u00fcbeck<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Prof. Dr. J\u00fcrgen Wendler, Berlin \u2020<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Prof. Dr. Antoinette am Zehnhoff-Dinnesen, M\u00fcnster<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Prof. Dr. Annerose Keilmann, Bad Rappenau<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table class=\"dgpp_addr\">\n<tr>\n<th>Ehrenpr\u00e4sidenten<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Prof. Dr. Gerhard Kittel, Rathsberg-Marloffstein \u2020<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die &#8220;Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Phoniatrie und P\u00e4daudiologie e. V.&#8221; (DGPP) hat ihren Sitz in Erlangen und ist in das dortige Vereinsregister eingetragen. 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