{"id":99,"date":"2019-09-03T13:57:08","date_gmt":"2019-09-03T11:57:08","guid":{"rendered":"http:\/\/dgpp.de\/de\/?post_type=kbe_knowledgebase&#038;p=99"},"modified":"2019-09-03T13:57:08","modified_gmt":"2019-09-03T11:57:08","slug":"was-sind-myofunktionelle-stoerungen-bzw-orofaziale-dysfunktionen-und-was-haben-sie-mit-der-hoer-und-sprachentwicklung-meines-kindes-zu-tun","status":"publish","type":"kbe_knowledgebase","link":"https:\/\/dgpp.de\/de\/wissen\/was-sind-myofunktionelle-stoerungen-bzw-orofaziale-dysfunktionen-und-was-haben-sie-mit-der-hoer-und-sprachentwicklung-meines-kindes-zu-tun\/","title":{"rendered":"Was sind myofunktionelle St\u00f6rungen bzw. orofaziale Dysfunktionen und was haben sie mit der H\u00f6r- und Sprachentwicklung meines Kindes zu tun?"},"content":{"rendered":"<p>Myofunktionelle St\u00f6rungen (MFS) wurden von Garliner (1982) als Bewegungsst\u00f6rungen (motorische St\u00f6rungen) von Gesicht, Lippen, Zunge, Gaumensegel und Rachen definiert. Es sind \u00fcberwiegend Kinder und Jugendliche davon betroffen. Man beobachtet u.a. folgende Symptome:<\/p>\n<p>&#8211; Kiefer und Mund sind \u00fcberwiegend ge\u00f6ffnet, die Kinder atmen meist durch den Mund, auch im Schlaf.<br \/>\n&#8211; Die Zunge liegt zwischen den Frontz\u00e4hnen im gleichzeitig ge\u00f6ffneten Kiefer.<br \/>\n&#8211; Die Lippen sind feucht und gl\u00e4nzend h\u00e4ufig.<br \/>\n&#8211; Die Lippen sind wulstig verdickt.<br \/>\n&#8211; Die Oberlippe weist einen Bogen nach oben hin, d.h. zur Nase, auf.<br \/>\n&#8211; Die Unterlippe ist etwas nach unten umgeschlagen.<br \/>\n&#8211; Die Kinder haben sch\u00e4dliche Angewohnheiten (sog. Habits), wie z.B. den st\u00e4ndigen Gebrauch eines Schnullers, Daumenlutschen, Lippenbei\u00dfen oder N\u00e4gelkauen.<\/p>\n<p>Die Ursachen daf\u00fcr sind nach heutiger Lehrmeinung erstens in strukturellen bzw. anatomischen Ver\u00e4nderungen zu suchen, z.B. vergr\u00f6\u00dferte Rachen- und\/oder Gaumenmandeln, Lippen-, Kiefer- und\/oder Gaumenspalten, verk\u00fcrztes Zungenb\u00e4ndchen. Zweitens sind die Ursachen in entwicklungsphysiologischen und neurogenen St\u00f6rungen zu suchen, wie z.B. Infantilen Zerebralparesen (CP).<\/p>\n<p>Wichtigste negative Folgeerscheinungen sind (Tr\u00e4nkmann 1997):<\/p>\n<p>&#8211; St\u00f6rungen des Zahnwachstums (z.B. schief)<br \/>\n&#8211; St\u00f6rungen des Zahnwechsels (z.B. verz\u00f6gert)<br \/>\n&#8211; Bleibende Z\u00e4hne finden keinen Platz im Kiefer und m\u00fcssen gezogen werden.<br \/>\n&#8211; St\u00f6rungen des Kieferwachstums, die mit kieferorthop\u00e4dischen Ger\u00e4ten behandelt werden m\u00fcssen (z.B. Klammer, Brackets, B\u00e4nder)<\/p>\n<p>Bei unbehandelten \u00e4lteren Kindern und Jugendlichen bildet der aufsteigende Unterkieferast einen stumpfen Winkel mit dem horizontalen Kieferast, das Gesicht ist schmal und l\u00e4nglich geformt, manchmal &#8220;fliehendes Kinn&#8221;.<\/p>\n<p>Weil die betroffene Motorik ma\u00dfgeblich an der Sprachlautformung, d.h. an der Bildung von Vokalen und Konsonanten, beteiligt ist, haben Kinder mit MFS h\u00e4ufig phonetische St\u00f6rungen. Darunter versteht man Aussprachest\u00f6rungen bzw. Sprechst\u00f6rungen. Bei St\u00f6rung der Zungenmotorik w\u00e4re z.B. ein Lispeln (Sigmatismus) zu erwarten (Bigenzahn 1995).<\/p>\n<p>Neu ist die Erkenntnis, da\u00df MFS unter Umst\u00e4nden auch Sprachst\u00f6rungen, also St\u00f6rungen mehrerer sprachlicher Ebenen verursachen k\u00f6nnen, z.B. Sprechst\u00f6rung plus St\u00f6rung des Satzbaus plus Fehler der Grammatik plus eingeschr\u00e4nkter Wortschatz Sch\u00f6nweiler 1999, 2000). Solche St\u00f6rungen lassen sich nicht wie die phonetischen St\u00f6rungen mit direktem Bezug zur gest\u00f6rten orofazialen und oropharyngealen Motorik erkl\u00e4ren, sondern \u00fcber den Umweg einer leichten H\u00f6rst\u00f6rung. Diese H\u00f6rst\u00f6rung entsteht durch Tubenbel\u00fcftungs-st\u00f6rungen bzw. Mittelohrbel\u00fcftungsst\u00f6rungen mit und ohne Paukenerg\u00fcsse (Abb.1).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dgpp.de\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Motorik-Abb1.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><em>Abb. 1: Ohrmikroskopische Befunde bei ann\u00e4hernd normalem Trommelfell (links) und &#8220;Paukenergu\u00df&#8221; (rechts), eine sichtbare Schleimbildung im Mittelohr. Sie erkennen die gegen\u00fcber einem normalen Trommelfell gelbliche Verf\u00e4rbung, die ereiterten und deshalb sichtbaren Gef\u00e4\u00dfe und die Vorw\u00f6lbung des Trommelfells. <\/em><\/p>\n<p>Ein Paukenergu\u00df d\u00e4mpft die akustischen Schwingungen von Sprachinformation ganz erheblich. Diese lassen sich nat\u00fcrlich durch eine gest\u00f6rte velare und pharyngeale Motorik zwanglos erkl\u00e4ren. Tubenbel\u00fcftungsst\u00f6rungen bzw. Mittelohrbel\u00fcftungsst\u00f6rungen d\u00e4mpfen die akustischen Schwingungen der Sprache (Abb.2). Bei einer Impedanzkurve Typ B, ein abgeflachter Kurvenverlauf, der in der Regel einem Paukenergu\u00df entspricht, m\u00fcssen wir von einem mittleren H\u00f6rverlust von 31 dB ausgehen (Sch\u00f6nweiler 1998). Das entspricht recht genau einem H\u00f6rverlust, den Sie bei (z.B. mit Fingern) fest verschlossenen Geh\u00f6rg\u00e4ngen erleben k\u00f6nnen (selbst ausprobieren!). Impedanzkurven Typ C1 und C2, entsprechen einem eingezogenen Trommelfell, verursachen immer noch eine H\u00f6rst\u00f6rung von 17-21 dB. Das k\u00f6nnen Sie sich vorstellen, wenn Sie Ihre Geh\u00f6rg\u00e4nge leicht verschlie\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dgpp.de\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Motorik-Abb2.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><em>Abb. 2: Verteilung der H\u00f6rverluste f\u00fcr verschiedene Mittelohrimpedanzbefunde, nach Sch\u00f6nweiler und Mitarb. [1998]. m = mittlerer H\u00f6rverlust. Kurven: Typ A = normale Impedanz oder leichter Unterdruck bis 150 daPa, Typ B = flacher Kurvenverlauf (spricht f\u00fcr Sekret im Mittelohr), Typ C1 = m\u00e4\u00dfiger Unterdruck im Mittelohr bis maximal 150 daPa, Typ C2 = starker Unterdruck im Mittelohr \u00fcber 150 daPa (daPa = Deka-Pascal, eine SI-Einheit f\u00fcr Luftdruck)<\/em><\/p>\n<p>Was bedeutet das z.B. f\u00fcr die phonologische Sprachebene? Dazu ein Gedankenexperiment: Stellen Sie sich eine typische Schalleitungsschwerh\u00f6rigkeit mit einer Knochenleitungs-Luftleitungsdifferenz von nur 20 dB vor (Abb.3). Dabei k\u00f6nnen die Formanten einiger Sprachlaute (im Beispiel k, f und s) bereits unterhalb der H\u00f6rschwelle liegen. Sie werden \u00fcberhaupt nicht wahrgenommen und folglich nicht korrekt erlernt. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dgpp.de\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Motorik-Abb3.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><em>Abb. 3: Vokal- und Konsonantformanten der deutschen Sprache, modifiziert nach Northern &#038; Downs [1984]. Bei geringgradiger Schwerh\u00f6rigkeit liegen wichtige Sprachformanten (z.B. k, f und s) permanent unterhalb der H\u00f6rschwelle und werden nicht wahrgenommen. Bei zus\u00e4tzlichen St\u00f6rger\u00e4uschen werden weitere Formanten (z.B. f\u00fcr die Konsonanten p, h und g) maskiert.<\/em><\/p>\n<p>Und wenn die H\u00f6rst\u00f6rung jetzt wechselt, also mal vorhanden ist und dann wieder f\u00fcr einige Zeit verschwindet, k\u00f6nnen viele Sprachlaute die sprachverarbeitenden Rindenfelder nicht mit der f\u00fcr Sprachlernen erforderlichen zeitlichen Konstanz und Signalqualit\u00e4t erreichen. Wir sagen: das Langzeith\u00f6rverm\u00f6gen und die Jahresh\u00f6rbilanz ist eingeschr\u00e4nkt (Sch\u00f6nweiler 1998).<\/p>\n<p>Noch schlimmer wird es, wenn jetzt noch St\u00f6rger\u00e4usche hinzukommen, mit denen im Alltag st\u00e4ndig zu rechnen ist. Dann werden weitere Formanten akustisch verdeckt, z.B. f\u00fcr die Konsonanten p, h und g. Auch diese Formanten liegen dann unterhalb der Wahrnehmungsschwelle und k\u00f6nnen nicht korrekt erlernt werden.<\/p>\n<p>Bei Schalleitungsschwerh\u00f6rigkeiten ist im Gegensatz zu Schallempfindungsschwerh\u00f6rigkeiten (z.B. Innenohrschwerh\u00f6rigkeiten) zu bedenken, da\u00df Eigenger\u00e4usche durch Kauen, Schlucken und Atmung \u00fcber Knochenleitung das Innenohr ungemindert erreichen, w\u00e4hrend die Sprache aus der Umgebung um 15-30 dB ged\u00e4mpft wird. Und so vermindern Schalleitungsschwerh\u00f6rigkeiten den Signal-St\u00f6rger\u00e4uschabstand ein weiteres Mal, was aus einem Audiogramm \u00fcberhaupt nicht hervorgeht. Schalleitungsschwerh\u00f6rigkeiten sind also schlimmer als viele meinen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die lexikalische Ebene bedeuten Schalleitungsschwerh\u00f6rigkeiten, da\u00df Kinder neue Worte und Begriffe aus eine Entfernung nicht mehr ausreichend oft und in ausreichender Signalqualit\u00e4t mitbekommen und auch nicht in den Wortschatz aufnehmen. F\u00fcr die grammatikalische Sprachebene bedeuten Schalleitungsschwerh\u00f6rigkeiten ein Nichtwahrnehmen unbetonter und deshalb zu leiser Endungen. So kann sich ein Dysgrammatismus entwickeln. Die semantische und pragmatische Ebene kann gest\u00f6rt werden, wenn der Kontext der sprachlichen Umgebung fehlerhaft wahrgenommen wird. Deshalb ist die Behandlung geringgradiger, wechselnder und wechselseitiger H\u00f6rst\u00f6rungen bei Kindern dringend erforderlich.<\/p>\n<p>Da MFS \u00fcberwiegend sich entwickelnde Kindern betreffen und nicht Erwachsene, arbeiten wir im Prinzip immer gegen die Zeit. Deshalb sollte man nicht zu lange mit konservativen Behandlungsversuchen vergeuden, wenn sie nicht zum Dauererfolg f\u00fchren. Darum empfehlen wir eine konsequente, auch operative Sanierung der Mittelohrbel\u00fcftung, besonders, wenn die Kinder schon sprachgest\u00f6rt sind.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6ren: die Entfernung der Rachenmandel (Adenotomie, ausgenommen Kinder mit Gaumenspalten!), die Paracentese und ggf. die Einlage von Paukenr\u00f6hrchen. Eine Entfernung der Gaumenmandeln (Tonsillektomie) wird besonders dann erforderlich, wenn der sog. innere Funktionskreis gest\u00f6rt ist und die Gaumenmandeln ein Artikulationshindernis f\u00fcr palatale und velare Konsonanten darstellen (z.B. k, ch, j, r).<\/p>\n<p>Um es nochmal auf den Punkt zu bringen: MFS f\u00fchren f\u00fchren nicht nur zu Sprechst\u00f6rungen und anderen St\u00f6rungen, die sonst im Vordergrund stehen, sondern durch Einschr\u00e4nkungen der velaren und pharyngealen Motorik auch zu einer gest\u00f6rten Mittelohrbel\u00fcftung mit wechselnden und wechselseitigen Schalleitungsschwerh\u00f6rigkeiten. \u00dcber diesen &#8220;Umweg&#8221; lassen sich zumindest bei einem Teil der Kinder (um 6 %) zus\u00e4tzlich zu Sprechst\u00f6rungen vorhandene Sprachst\u00f6rungen schl\u00fcssig erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Myofunktionelle St\u00f6rungen k\u00fcndigen sich oft schon im S\u00e4uglings- oder Kleinkindalter an. Und deshalb sollten sie so fr\u00fch wie m\u00f6glich erkannt und behandelt werden, um nachfolgende H\u00f6r- und Sprachentwicklungsst\u00f6rungen zu vermeiden. Dazu k\u00f6nnen Phoniater und P\u00e4daudiologen durch ihr Wissen um die geschilderten Zusammenh\u00e4nge und ihre besondere Erfahrung mit kindgerechten endoskopischen, audiometrischen, sprech- und sprachbefundlichen Verfahren beitragen.<\/p>\n<p>(R. Sch\u00f6nweiler)<\/p>\n<h3>Literatur<\/h3>\n<p>Garliner D. Myofunktionelle Therapie in der Praxis; gest\u00f6rtes Schluckverhalten, gest\u00f6rte Gesichtsmuskulatur und die Folgen- Diagnose, Planung und Durchf\u00fchrung der Behandlung. M\u00fcnchen: Verlag zahn\u00e4rztliches Schrifttum (Karteidienst-Verlag Willi Schmitt), 1982<\/p>\n<p>Tr\u00e4nkmann J. \u00c4tiologie, Genese und Morphologie dyskinesiebedingter Dysgnathien. Sprache Stimme Geh\u00f6r 1997; 21: 152-160<\/p>\n<p>Bigenzahn W. Orofaziale Dysfunktionen im Kindesalter. Grundlagen, Klinik, \u00c4tiologie, Diagnostik und Therapie. Stuttgart: Georg Thieme Verlag, 1995<\/p>\n<p>Sch\u00f6nweiler R, Rad\u00fc HJ, Ptok M. A cross-sectional study on speech and language outcome of children having normal hearing, mild fluctuating conductive hearing loss of bilateral profound hearing loss. Int. J. Pediatr. Otorhinolaryngol. 1998; 44: 251-258<\/p>\n<p>Sch\u00f6nweiler R, Lisson JA, Sch\u00f6nweiler B, Eckardt A, Ptok M, Tr\u00e4nkmann J, Hausamen JE. A retrospective study of hearing, speech, and language function in children with clefts following palatoplasty and veloplasty precedures at 18-24 months of age. Int. J. Pediatr. Otorhinolaryngol. 1999; 50: 205-217<\/p>\n<p>Sch\u00f6nweiler R, Sch\u00f6nweiler B, Rad\u00fc HJ, Ptok M. Myofunktionelle St\u00f6rungen und deren m\u00f6gliche Auswirkungen auf die H\u00f6r- und Sprachentwicklung. Sprache Stimme Geh\u00f6r 2000, im Druck<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Myofunktionelle St\u00f6rungen (MFS) werden von als Bewegungsst\u00f6rungen von Gesicht, Lippen, Zunge, Gaumensegel und Rachen definiert. 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